Gesunde ernährung in jeder jahreszeit: der frühling ist da!
Nach den langen Wintermonaten freuen wir uns über die ersten Blüten und länger werdende Abende – und die kulinarischen Genüsse des Frühlings! Denn das erste frische Obst und Gemüse auf den bunten Marktständen löst in uns unweigerlich Frühlingsgefühle aus. Heute geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie die saisonalen Produkte am besten genießen.
Frische Erbsen

Das erste Gemüse, das auf den Markt kommt, ist die Erbse. Ein klares Zeichen, dass es endlich wärmer wird! Schon ab Mitte März und bis in den Sommer hinein ziert sie unsere Teller mit ihrer kräftigen Farbe und ihrem milden, süßlichen Geschmack. Zwar ist Frankreich der Haupterzeuger in Europa, doch auch in vielen anderen Ländern ist die Erbse sehr beliebt. Zum Beispiel wird sie in Finnland am liebsten roh, direkt aus der Schote genascht: Man knabbert Erbsen als leckeren und gesunden Snack. Machen Sie aus dem etwas mühsamen Erbsenpulen einfach ein Spiel für die ganze Familie. So können Ihre Kinder lernen, wo dieses beliebte Gemüse herkommt und wie man es zubereitet.
Die besten Ideen
Kochen Sie die gepulten Erbsen als leckere Beilage ganz einfach in Salzwasser oder Dampf. Oder bereiten Sie daraus eine Suppe zu, die heiß oder kalt serviert werden kann, geschmückt mit ein paar Minzeblättchen für noch mehr Frische.
Vorteile und Nährstoffe
Erbsen sind nicht nur reich an Ballaststoffen (5,1 g/100 g), sondern auch an Proteinen (5,2 g/100 g). Doch die grünen Perlen sind auch wertvoll aufgrund ihres Gehalts an Vitamin C (40 mg/100 g) und Vitamin K (24,8 mcg/100 g) sowie den Vitaminen der B-Gruppe, und sie sind reich an Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Kupfer, Phosphor usw.
💡Unser Tipp: Alles verwerten! Werfen Sie die Schoten nicht weg, denn auch daraus können Sie eine leckere Suppe zubereiten. Entfernen Sie zuerst die faserigen Teile und lassen Sie die Schoten dann etwas länger kochen. Sie können die Schoten auch für eine Gemüsebrühe aufheben oder in Pflanzenöl einlegen, um ein duftendes Elixier für eine Vinaigrette oder Salatsoße herzustellen.
Frühkartoffeln

Ein weiterer Vorbote des Frühlings sind die kleinen neuen Kartoffeln, die so ganz anders sind als die dicken Winterkartoffeln. Auch wenn solche „Drillinge“ mit geschützter Herkunftsbezeichnung (in Frankreich kommen sie häufig von den Inseln wie der Ile de Ré oder Noirmoutier, in Großbritannien von der Insel Jersey oder überall aus Süditalien) manchmal etwas teurer sind, findet man erschwingliche Sorten auf dem Markt, so dass alle das feste Fleisch und das zarte Haselnussaroma dieser Delikatesse genießen können. Vor der Zubereitung werden sie nur in Wasser gewaschen und gebürstet, falls Reste von Erde entfernt werden müssen.
Die besten Ideen
Der feine Geschmack der beliebten Fleisch- oder Fischbeilage kommt am besten durch einfaches Kochen in Wasser oder Dampf zur Geltung. Besonders lecker sind sie auch als Salat, gewürzt mit einer leichten Vinaigrette oder einer Soße mit Joghurt oder saurer Sahne, die weniger Fett enthält.
Vorteile und Nährstoffe
Kartoffeln enthalten komplexe Kohlenhydrate (15,8 g/100 g), die wichtige Energiespender in unserem Alltag sind. Außer Ballaststoffen enthalten sie auch Vitamin C (25 mg/100 g) und Kalium (367 mg/100 g).
Bei Erbsen wie bei Kartoffeln sollten Sie sanftes Dämpfen oder ein „minimalistisches“ Kochen bevorzugen, um die guten Nährstoffe zu bewahren und den glykämischen Index zu senken.
Rhabarber

Die rosafarbenen Stangen dieses Stielgemüses bringen eine willkommene Farbe auf die Marktstände. Der Rhabarber kam im 16. Jahrhundert aus Asien nach Europa und wird im Garten oder im Gewächshaus angebaut. Aber Achtung: Es dürfen nur die Stängel verzehrt werden, denn die Blätter enthalten Oxalsäure und sind giftig für Mensch und Tier. Nach dem Waschen sollten die Stangen mit einem Messer oder Sparschäler geschält werden, um die Außenhaut und die dicksten Fasern zu entfernen.
Die besten Ideen

Das säuerliche Aroma des Rhabarbers eignet sich hervorragend für gekochte Zubereitungen, als Kuchenbelag oder Kompott, aber lassen Sie sich nicht verleiten, allzu viel Zucker dazuzugeben. Fügen Sie ein wenig Orangenschale hinzu, die seinen einzigartigen Geschmack hervorhebt. Doch die Stangen können auch in salzigen Gerichten und in kleinen Mengen roh verzehrt werden: Rhabarberwürfel verleihen Ihrem Salat eine knackige Frische. Durch das Fermentieren von Rhabarberscheiben in einem Glas mit Salz und Gewürzen können Wagemutige auch eine Kimchi-Variante ausprobieren.
Son atout nutrition
Sein Gehalt an Ballaststoffen (1,8 g/100 g) ist offensichtlich aufgrund seiner Textur, aber Rhabarber bietet auch sehr viel Vitamin C (6,4 mg/100 g), Kalzium (140 mg/100 g) und Kalium (198 mg/100 g). Zudem enthält Rhabarber sehr wenig Kalorien und ist somit eine leichte Zutat auf dem Teller.
Der Nährstoffbedarf eines Erwachsenen beträgt:
- Vitamin C : 110mg/Tag
- Proteine : 0,83 g/kg/Tag
Quelle: ciqual.anses.fr